Psychotherapie

Ihre persönliche Erlebensweise und ihre Erfahrungen sind der Mittelpunkt unserer Arbeit. Ihre im Gespräch stattfindende reflektierende und emotionale Auseinandersetzung mit ihrer Lebenssituation unterstütze ich und helfe ihnen zu Lösungen zu kommen.
Unsere Gespräche sind auf die aktive und suchtmittelfreie Bewältigung ihres Alltags und eine bessere Beziehung mit sich selbst und mit ihren Angehörigen ausgerichtet.

Ich biete Ihnen Einzelsitzungen an, mit folgenden inhaltliche Themen:

  • Auseinandersetzung mit der u.U. sehr beschämenden Tatsache, den Alkohol, die Medikamente oder das Glücksspiel nicht mehr „im Griff“ zu haben. Der Umgang mit vermeintlichem Versagen und Schuldgefühlen und der Verlust des (Selbst-)Vertrauens werden ausführlich besprochen und eine Haltung zu diesen konflikthaften Themen gefunden.
  • Auseinandersetzung mit der Bedeutung des Suchtmittels in Ihrer Biografie und im alltäglichen Erleben. In diesem Kontext geht es um das Aufspüren und Bewusst-werden von Dispositionen und den aktuellen suchtspezifischen Gewohnheitsmustern im Verhalten, Denken und Fühlen. Der Umgang mit der eigenen Ambivalenz zum Suchtmittel wird besprochen.
  • Erarbeitung einer persönlichen Rückfallprophylaxe auf dem Hintergrund ihrer Konsumbiografie.
  • Dabei geht es auch um die Frage, welche persönlichen Ressourcen Sie für ein Krisenmanagement praktisch anwenden können, wenn es zu einem „Ausrutscher“ oder einem Rückfall kommt.
  • Besprechen der individuellen Risikosituationen (Trigger) in Beruf, Familie und Freizeit.
  • Erarbeiten von Verhaltensweisen, die Ihnen helfen, sich in Versuchungssituationen sicherer zu verhalten.
  • Verbesserung der Fähigkeit mit Stress und emotionalen Belastungen umzugehen.
  • „Wann wird mir etwas zu viel, wann bin ich gestresst, welche Gefühle erlebe ich, wenn ich unter Druck gerate?“

Sie erlernen Übungen und die Anwendung von Meditation und Achtsamkeitstraining sowie selbstwirksame ressourcenorientierte Methoden zur Beruhigung und Stressreduzierung.

Auffinden und Anwenden von Alternativen zum Suchtmittelkonsum.
Dieses bedeutet, ein bewusstes Anwenden und Erproben neuer Verhaltensweisen im Alltag und das anschließende Besprechen der Erfahrungen in einem geschützten Rahmen.

Falls sie sich suchtgefährdet fühlen, und Sie schon einmal die Vermutung hatten, dass Sie zu z.B. viel Trinken, werde ich mit ihnen die Frage ausführlich bearbeiten, ob bei Ihnen bereits eine Abhängigkeit vorliegt. Gegebenenfalls kann ich Ihnen ein Trainingsprogramm anbieten, das Ihnen hilft, Ihre Selbstkontrolle zu verbessern und ein angemessenes Konsumverhalten zu erlangen.

Manchmal kann es hilfreich sein Partner oder Familienangehörige einzubeziehen. Diese Sitzungen würden unter Hinzuziehung einer Kollegin stattfinden.

Eduard Luszas - Suchttherapeut, Göttingen